Verfassung

FAQ

Fragen und Antworten auf einen Blick

Wer kann einen Antrag an den Innovationsfonds stellen?

Antragsberechtigt sind kirchliche Körperschaften, landeskirchliche Einrichtungen sowie Stiftungen und Vereine, die ausschließlich einen kirchlichen oder diakonischen Zweck verfolgen.

Was fördert der Innovationsfonds?

Der Innovationsfonds will zukunftsweisende Projekte und neue Ideen im Bereich zentraler kirchlicher Arbeitsfelder fördern.

Welche Maßnahmen fördert der Innovationsfonds?

Die Maßnahme, die gefördert werden soll, muss auf befristete Zeit angelegt sein (Projekt). Es gibt einen klar definierten Projektzeitraum mit Anfang und Ende. Die Projektlaufzeit darf maximal auf fünf Jahre angesetzt sein. Das Projekt ist ein einmaliges Vorhaben, keine wiederkehrende Maßnahme/Veranstaltung und grenzt sich damit deutlich von der fortlaufenden Arbeit ab. Das Projekt muss während seiner Laufzeit erkennbar ein Projektziel erreichen können, das insbesondere unter den Begriff "innovativ" zu fassen ist.

Welche Antragsfristen müssen beachtet werden?

Antragsfristen sind grundsätzlich der 1. Februar, der 1. Mai und der 1. Oktober eines Jahres. Ausnahmen geben wir auf dieser Homepage bekannt.

Wer entscheidet über die Förderung unseres Projektes?

Das Kuratorium für den Innovationsfonds entscheidet über die Projektanträge innerhalb von 2 Monaten nach der Antragsfrist.

Welche Kosten sind förderfähig?

Es können nur Personalkosten durch den Innovationsfonds gefördert werden.

Gibt es eine Förderhöchstgrenze?

Ja. Insgesamt förderfähig sind bei einem Projekt nur die Personalkosten bis zu einer 1,0-Stelle.

Gibt es Kosten, die nicht durch den Innovationsfonds gefördert werden?

Sachkosten können nicht gefördert werden. Sie müssen von den Projektträgern selbst finanziert werden.

In welcher Höhe kann ein Projekt gefördert werden?

Die Förderung des Fonds setzt zu Beginn des Projekts stark ein und reduziert sich in gleichmäßigen Stufen. Sie geht davon aus, dass eine entsprechend ansteigende Finanzierung des Projektträgers sie ablöst. Mit dieser Fördermodalität will der Fonds besonders den Projektträgern entgegenkommen, die für ihr Vorhaben zunächst eine Finanzierung aufbauen und für die Beschäftigung die erforderliche Ausgangsbasis sammeln müssen. Berücksichtigungsfähig sind die Bruttopersonalkosten der für das Projekt tätigen Kraft für längstens 5 Jahre. Der Anteil der Mitfinanzierung fällt je nach Laufzeit des Projektes unterschiedlich aus. Für Projekte, die über 2, 3, 4 oder 5 volle Jahre laufen, sieht der Stufenplan wie folgt aus:

Stufenplan der Förderung

Gibt es ein Antragsformular? Welche Angaben muss ein erfolgreicher Antrag beinhalten?

Es gibt kein Antragsformular. Sie finden aber auf unserer Homepage eine Vorlage für einen Projektantrag. Welche Angaben ein erfolgreicher Antrag beinhalten muss, finden Sie in unseren Hinweisen zur Antragstellung.

Unter welchen Voraussetzungen kann ein Projekt gefördert werden?

  1. Die Maßnahme, die gefördert werden soll, muss auf befristete Zeit angelegt sein (Projekt). Das Projekt muss während seiner Laufzeit erkennbar ein Projektziel erreichen können, das insbesondere unter den Begriff "innovativ" zu fassen ist. Der innovative Charakter kann im Inhalt des Projektes oder auch in der Art der Finanzierung, namentlich durch Fördervereine oder Stiftungen, bestehen.
  2. Das Projekt muss mit der Anstellung einer entgeltlich beschäftigten Mitarbeiterin oder eines entgeltlich beschäftigten Mitarbeiters verbunden sein. Der Projektträger muss sich verpflichten, für die Dauer seines Projektes von mindestens 2 bis zu 5 Jahren eine Voll- oder auch Teilzeitanstellung einer Person sicherzustellen. Im Regelfall kommt eine Förderung nur in Betracht, wenn die für das Projekt beschäftigte Person zumindest im Umfang einer halben Stelle tätig ist. Eine Aufteilung einer 0,5-Stelle auf mehrere Personen scheidet grundsätzlich als nicht sinnvoll aus, genauso die Förderung einer Stelle in einem geringeren Umfang als 0,5.
  3. Das Projekte soll so gestaltet sein, dass es auf andere in Frage kommende Projektträger übertragbar ist.

Kann auch schon vor Erhalt des Förderbescheides mit dem Projekt begonnen werden?

Miit dem Projekt darf der Antragsteller grundsätzlich erst nach Erhalt des Förder- bescheids beginnen. Damit soll der Projektträger davor bewahrt werden, dass er durch den vorzeitigen Beginn der Maßnahme in finanzielle Schwierigkeiten gerät, wenn die beantragte För­derung nicht gewährt wird. Gleichzeitig muss die Entscheidungsfreiheit des Kuratoriums für den Innovationsfonds bei der Bewilligung der Fördermittel gewährleistet bleiben und darf nicht dadurch beeinflusst werden, dass der Antrag- steller durch den vorzeitigen Maßnahmebeginn nicht mehr rückgängig zu machende Tatsachen geschaffen hat. Vorzeitiger Beginn der Maß­nahme liegt unter anderem vor, wenn zur Umsetzung des Projekts unwiderruflich rechtliche Verpflichtungen eingegangen wurden. Im Ausnahmefall kann bei Vorliegen besonderer sachlicher Dringlichkeitsgründe eine Förderung trotz vorzeitigen Maßnahmebeginns zugelassen werden. Ein vorzeitiger Maßnahmebeginn ist in jedem Fall vorab schriftlich zu beantragen.

 

Weitere Fragen?

Wir haben für Sie die am häufigsten gestellten Fragen aufgelistet. Sollten Sie Ihre Frage hier nicht finden, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.
Diese Aufstellung werden wir im Laufe der Zeit ergänzen.

Telefon: 0511/ 1241-235